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🚀 Startup Kostenplan

Startup-Finanzplan: Der Realitätscheck

MwSt., Sozialabgaben, Zinsen, Steuern — alle Kostenfallen auf einen Blick. Erstellen Sie einen realistischen Plan, bevor die Realität ihn erstellt.

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Die typische Fehler-Kaskade

So scheitern die meisten Startups — nicht am Produkt, sondern am Finanzplan

❌ So plant ein Startup (naiv)

Geplanter Umsatz (brutto)+ 100.000 €
2× Gehalt (je 50k brutto)− 100.000 €
„Ergebnis"= 0 € ← Break-Even!

„Wir arbeiten kostendeckend. Sobald der Umsatz steigt, verdienen wir." 🙂

💀 Die brutale Realität

Brutto-Umsatz+ 100.000 €
− MwSt. abzuführen (19%)− 15.966 €
= Echt verfügbarer Nettoumsatz84.034 €
2× 50k Bruttogehalt− 100.000 €
+ AG-Sozialabgaben (21,1%)− 21.100 €
= Echte Lohnkosten121.100 €
Realer monatlicher Verlust− 37.066 €
💀 Insolvenz in ~Monat 5–8. Das Startkapital ist weg — der Fehler war von Anfang an da.
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Die MwSt-Falle

Die MwSt. gehört dem Staat. Sie sammeln sie auf Ihrem Konto — das verleitet zum Ausgeben. Quartalsmäßige Nachforderungen von 15–20k treffen viele Startups unvorbereitet.

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Der Lohnkosten-Schock

50.000 € Bruttogehalt kostet Sie als AG ~60.550 €. +21% sind keine Kleinigkeit. In Frankreich sogar +45%. Brutto ist nie der echte Kostenblock.

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Die Anlaufzeit-Lücke

Umsatz kommt nicht ab Tag 1. Kosten schon. Rechnen Sie 3–6 Monate mit 0–30% Umsatz. Die Kosten laufen voll — vom ersten Tag.